These: Energiesparmaßnahmen erhöhen die Energiekosten für den Endverbraucher.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Energiesparen und Preiserhöhungen? Irgendjemand erzählte mir einmal, dass in seinem Ort die Abwasserpreise erhöht wurden, nachdem alle Einwohner damit begannen Wasser einzusparen. Begründet wurde die Erhöhung damit, dass die Abwasserrohre, infolge der geringeren Wassermenge, nicht mehr genügend durchgespült wurden und erhebliche Kosten für deren Reinigung aufgewendet werden mussten. Was hat diese Geschichte mit der andauernden Erhöhung der Energiepreise zu tun?
Wir sparen in allen Bereichen Energie ein. Dies ist für unsere Umwelt sicher von Nutzen. Was halten aber die Energielieferanten von unseren Sparmaßnahmen? Tatsache ist doch, dass weniger Strom, weniger Treibstoffe, weniger Gas und Heizöl verbraucht wird. Dies schmälert die Einnahmen der Energieproduzenten und Lieferanten. Andererseits bleiben aber die Kosten für die Bereitstellung der Energie unverändert hoch. Damit sinken die Gewinne der Energiewirtschaft. Welche Möglichkeiten haben diese aber, den Verlust zu kompensieren. Auf der Seite der Kosten sind Einsparungen sicher schwer zu realisieren. Kraftwerke, Raffinerien, Leitungsnetze können nicht einfach stillgelegt werden. Bleibt also nur eine Möglichkeit, die gelieferte und für den Verbraucher unverzichtbare Energie muss teurer verkauft werden. Logisch? Was ist Ihre Meinung? Wie könnte eine Lösung aussehen? Weltweite Verstaatlichung der Energiewirtschaft? Verbot der Spekulation mit Energiegrundstoffen? Auflösung von Aktiengesellschaften der Energiewirtschaft?
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